Einige DSL-Anbieter stellen das Modem leihweise zur Verfügung. Ist beispielsweise der Netzknoten von Hamburg ans Backbone angeschlossen, spart der DSL-Anbieter bei den DSL-Anschlüssen aller Hamburger bare Münze, da die Gebühren für anfallenden Datentransfer geringer ausfallen. Ein DSL-Internetzugang in Kombination mit einer DSL-Flatrate macht das Surfen im World Wide Web und das Herunterladen großer Musik- und Videodateien über legale Tauschbörsen schnell und kostengünstig. Der DSL-Bereitsstellungspreis beträgt in der Regel rund 100 Euro, allerdings verzichten viele Provider auf diese Gebühr. Während die Anbieter vor allem ihre Flatrate-Angebote bewerben, gibt es auch besondere Neukunden-Konditionen für andere Zugänge.
DSL-Flatrate Tarife eignen sich für die intensive Nutzung des DSL-Zugangs, wie etwa für tägliches Surfen und Chatten und für den Download großer Programm- oder Videodateien, sowie für Online-TV und für die Teilnahme an Filesharing-Systemen. Der DSL Bereitstellungspreis beträgt in der Regel 100 Euro. ADSL2+ Anschlüsse ermöglichen Downloads von bis zu 16 MBit/s und Upstream-Geschwindigkeiten bis zu 1024 kBit/s. Manch ein günstiges DSL-Angebot bindet Wechsler und Neueinsteiger für 24 Monate an den Provider. Im Verhältnis zu den vorhandenen Telefonanschlüssen schneidet Deutschland bei der Zahl der vorhandenen DSL Anschlüsse relativ schlecht ab und liegt weltweit nur auf Platz 19.
Ein DSL Zeittarif ist vor allem für Wenigsurfer interessant, die das Internet nur gelegentlich nutzen möchten. Manche DSL-Angebote wirken auf den ersten Blick etwas irreführend. In Deutschland meldete die Telekom zum Ende des Geschäftsjahres 2003 eine Steigerung der Anzahl von DSL-Anschlüssen auf 4 Millionen, was eine Steigerung von 40 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die Gesamtkosten für DSL setzen sich aus verschiedenen Posten zusammen. Der neue Highspeed-Netzanschluss ADSL2+ kann bei allen namhaften DSL-Anbietern bestellt werden.
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