Die steigenden Bandbreiten sollen den DSL Anbietern helfen, die Anschlusspreise in dem scharfen Wettbewerb nicht weiter senken zu müssen, sondern mehr Leistung zu gleichen oder sogar steigenden Preisen zu verkaufen. Alles in allem ist sind die Angebote der Provider derzeit durchaus interessant. Eine Flatrate kostet meist rund 10 Euro und in bis zu 25 ausgewählten Städten die Hälfte. Unter dem Dachbegriff xDSL werden alle möglichen DSL-Formen subsumiert. Ein DSL Anschluss ist bei nahezu jedem Internet Provider günstig zu haben.
Ist beispielsweise der Netzknoten von Hamburg ans Backbone angeschlossen, spart der DSL-Anbieter bei den DSL-Anschlüssen aller Hamburger bare Münze, da die Gebühren für anfallenden Datentransfer geringer ausfallen. Die DSL-Technologie VDSL, die sowohl Kupferkabel als auch Glasfaserkabel benötigt, befindet sich derzeit noch in der Entwicklungsphase. Immer mehr Internetanschlüsse in deutschen Haushalten basieren auf DSL. Aufgrund der hohen Anzahl der DSL-Anbieter und der zahlreichen und zum Teil recht komplizierten DSL-Tarife ist es für DSL-Einsteiger relativ schwierig, den DSL-Anbieter zu finden, der die eigenen Bedürfnisse am besten und gleichzeitig am billigsten bedient. Die Werbung der DSL-Anbieter ist meist sehr verlockend.
Wer einen DSL Zeittarif bucht, kann für eine festgelegte Anzahl von Stunden pro Monat im Web surfen und dabei beliebig viele und große Dateien herunterladen. Die DSL Services werden immer attraktiver, so dass die Zahl der DSL Kunden kontinuierlich zunimmt. Die Preise für die DSL-Flatrates, die Internet-Verbindungen rund um die Uhr ermöglichen, geraten derzeit wieder ins Rutschen. Die DSL-Techniken wurden auch für andere Anwendungen als den Internetzugang konzipiert. Sprach- und Datenübertragung laufen bei ISDN – im Gegensatz zu DSL - über eine einzige Leitung.
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