Derzeit gibt es verschiedenste Varianten der DSL Technologie, beispielsweise ADSL, VDSL, HDSL und SDSL. Ein großer Internetprovider bietet ab sofort ADSL2+ an, allerdings ist die Technik nur in einigen Städten bereits verfügbar, ein flächendeckender Ausbau sei im Gange. Ein renommierter DSL-Anbieter hat angekündigt, sein DSL-Netz flächendeckend auf ADSL2+ umzurüsten. Höhere Bandbreiten als DSL 1000 machen zwar mehr Spaß - notwendig sind sie aber nur für bewegte Bilder, also beispielsweise für die Übertragung von Fernsehprogrammen. Die Abkürzung für Digital Subscriber Line ist DSL.
Den für einen DSL-Neuanschluss unabdingbaren DSL-Splitter bekommen Sie vom jeweiligen Anbieter in der Regel ohne Aufpreis. Voraussetzung für die Nutzung von ADSL2+ ist oft ein Festnetzanschluss der Telekom. Ohne Internetzugang guckt man in der heutigen Zeit dumm aus der Wäsche. Viele Anbieter von ADSL2+ Anschlüssen nutzen den Backbone eines spanischen Telekommunikationsunternehmens in Deutschland. Neben der Telekom versuchen auch die anderen DSL-Anbieter, mit Inhalten die Nachfrage nach schnellen DSL-Anschlüssen anzukurbeln.
Mit einem normalen DSL-Modem kann ADSL2+ nicht mit der gesamten Bandbreite genutzt werden. Als ISDN-Nutzer kann man zwar gleichzeitig telefonieren und surfen, wenn aber zwei Personen telefonieren, ist die Leitung besetzt. Aufgrund der hohen Anzahl der DSL-Anbieter und der zahlreichen und zum Teil recht komplizierten DSL-Tarife ist es für DSL-Einsteiger relativ schwierig, den DSL-Anbieter zu finden, der die eigenen Bedürfnisse am besten und gleichzeitig am billigsten bedient. Sie bezahlen als Nutzer eine DSL-Flatrate eine monatliche Pauschale für Ihre DSL-Flatrate, egal wie lange Sie online sind oder wie viele Downloads Sie durchführen. Um die Kosten unter Kontrolle zu behalten, sollten Einsteiger ein DSL Startguthaben festlegen.
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